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08.09

09.09

10.09
Kurzfilm

Der Tiroler Höhenweg

11. Etappe
Tourdaten
Länge:
11 km
h.m. :
1200 hm

Bockerhütte (1700 m) - Meran (ca. 500 m)

Der letzte Tag! Leicht ist die Etappe, die uns aus dem Hochgebirge in den Meraner Talkessel bringt. Wir sollten sie genießen. Und wir sollten die Veränderungen in der Landschaft genau so wahr nehmen, wie auch die Veränderungen in uns. Mediterranes Klima statt Kälte. Obst statt Fels. Kastanien statt Krüppelkiefern. Ausruhen statt anstrengen. Ausklingen lassen... Kaum eine andere Topografie ist dafür besser geeignet als die Sonnenterassen Merans.

Meran

Einwohner:
33800
Post Adresse:
I-39012
Information:
Kurverwaltung Meran
Bahnverkehr:
Meran
Autobus:
Linienbusverkehr nach Bozen, in den Vinschgau, in das Passeier-, Ulten-, Schnals- und Nonstal

Meran wurde von den Kelten gegründet. Die Namen der Ortsteile Ober- und Untermais erinnern an die lateinische Bezeichnung Castrum Maiense. Um Meran wirkte der Räter-Apostel St. Valentin; im Jahre 730 starb hier Korbinian, der erste Bischof von Freising. Die Grafen von Vinschgau erhielten Meran 1234 von den Bischöfen von Trient als Lehen. Zur Stadt erhoben wurde es 1317. Seit 1363 war Meran über 100 Jahre die Hauptstadt Tirols. Zur Zeit Andreas Hofers war es Schauplatz des Tiroler Freiheitskampfes. 1814 wieder österreichisch, entwickelte sich die Stadt, besonders nach der Mitte des 19. Jahrhunderts, zu einem Kurzentrum von internationalem Rang in einer herrlichen Erholungslandschaft. Das radonhaltige Heilwasser hilft bei Kreislaufstörungen, rheumatischen Erkrankungen, chronischen Gelenksleiden, chronischer Erkrankung der Atemwege, etc. Weltberühmt ist weiter die Meraner Kurtraube, ein bewährtes Kurmittel gegen Erkrankungen der inneren Organe.

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Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Die gotische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus mit der gotischen Barbarakapelle. Hl.-Geist-Kirche, gegründet 1271, 1483 wiederaufgebaut.

Landesfürstliche Burg

Landesfürstliche Burg, 15. Jahrhundert; sie diente den Tiroler Landesfürsten als Residenz und Quartier. Sehenswerte Innenräume mit gotischem Mobiliar und historischer Musikinstrumentensammlung.

Städtische Museum im Roten Adler

Das Städtische Museum im Roten Adler: Lokalmuseum mit Abteilungen zur Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde, Skulpturen aus der Gotik und Gemälde von 1600 bis 2000, vornehmlich Tiroler Herkunft.

Frauenmuseum Evelyn Ortner

Jüdische Museum und die Synagoge

Das Jüdische Museum und die Synagoge (1901): Die jüdische Kultusgemeinde Meran war von der Jahrhundertwende bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges von großer Bedeutung.

Andreas-Hofer-Denkmal

Altstadtbereich

Sehenswerter Altstadtbereich mit mittelalterlichen Toren und Laubengängen: Das Vinschger-, Passeier-, Boznertor.

Zenoburg

Zenoburg, einstige römische Befestigungsanlage mit St.-Zeno-Kapelle.

Schloss Winkel

Schloss Winkel, Renaissancebau, zeitweilig Sitz der Herzogin Claudia Medici von Tirol.

Schloss Rubein

Schloss Rubein, 13. Jahrhundert, Heimat des Minnesängers Berthold Rubein, eines Schülers Walthers von der Vogelweide.

Schloss Rametz

Schloss Rametz, 13. Jahrhundert, inmitten berühmter Weinberge.

Schloss Trauttmansdorff

Schloss Trauttmansdorff, mehrjähriger Aufenthaltsort der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Botanischer Garten.

Österreichisch-ungarischer Soldatenfriedhof

Österreichisch-ungarischer Soldatenfriedhof aus dem 1. Weltkrieg und deutscher Soldatenfriedhof aus dem 2. Weltkrieg.



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